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Marit Warncke C/O Makema oHG
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A Hundred Chances: Aufbruch ins Ungewisse

Die Geschichte hinter der Geschichte 

Vor ziemlich genau einem Jahr saß ich – ebenfalls im Hochsommer – in meiner dunklen Kammer, hatte die Vorhänge zugezogen, damit mich bloß nichts ablenken konnte. Ich war von einer Idee erfasst worden und hatte zu schreiben begonnen. Zu dem Zeitpunkt war das ganze Thema Veröffentlichung und was ich eigentlich mit dem Roman anfangen will noch in weiter Ferne. Mir ging es erst mal nur um die Geschichte, die sich da in meinem Kopf entwickelt hatte. 

Ich blendete also in der Schreibphase alles andere aus. Ich nutzte nicht das Wetter um irgendetwas zu unternehmen, wie man es im Sommer eigentlich so macht. Und ich war so wenig an meinem Handy, wie wohl sonst nie. Meine Mutter schrieb mir sogar irgendwann, ob alles okay sei, da ich schon seit Tagen nicht geantwortet hatte. So ist das wohl bei vielen, die in einen Schaffensrausch verfallen – noch eine Seite, danach geh ich mal raus! 

Aber wie ging das eigentlich los und wo kam die Idee zu A Hundred Chances her? Das wurde ich in der letzten Zeit öfter mal gefragt. So konkret beantworten kann man es aber gar nicht. Denn der ganze Plot und die Handlung war nicht eines Morgens druckfertig in meinem Kopf. Es begann eher mit einem Gefühl, das sich nach und nach bei mir eingeschlichen hatte. Und zwar das Gefühl so unwiderstehlich gerne noch mal etwas entdecken zu können! An einen Ort reisen, an dem noch niemand je war, geheime Plätze finden, die nicht von Touristenhorden mit Selfie Sticks belagert sind. Wie es wohl ist, irgendwo hinzureisen und sein Ziel nicht schon aus allen Winkeln auf Google Streetview und Instagram finden zu können? Wie wohl ein ursprüngliches Leben wäre, reduziert auf das, was wirklich wichtig ist? Immer öfter stellten sich mir diese Fragen. Der Rausch unbegrenzter Verfügbarkeiten ist ein großer Luxus unserer Zeit. Auf der anderen Seite belastet er nicht nur unsere Umwelt, sondern vielleicht auch uns, unbewusst. Es gibt alle Möglichkeiten, doch nichts ist mehr besonders.

Aus diesem Gefühl heraus entstand der erste Impuls für meinen Roman A Hundred Chances. Daraufhin fragte ich mich, wie ein Entdeckerroman in unserer Zeit aussehen könnte. Die Erde ist schon weitestgehend erforscht, aber wie sieht es mit dem Universum aus? Es gibt ja noch mehr als das, was wir kennen. Auch wenn wir vielleicht meist das Gefühl haben, alles drehe sich nur um uns Menschen. Was, wenn außerhalb unseres Bekannten etwas entdeckt würde, das man noch erobern könnte? 

Aber auch dieses Gedankenspiel wirft schon die nächsten Fragen auf denn: Wem würde das Unbekannte gehören? Wer würde es als erstes erreichen und wen würde man zuerst in diese gefährliche Fremde schicken? All diese Fragen regen wunderbar zum Denken und Grübeln an. So erklärt sich also, wie ich – kaum wurde die Idee konkreter – in einen Rausch verfiel. Auf Utopia-I, wie ich den Ort der dystopischen Szenerie getauft habe, muss noch alles entdeckt und alles verteilt werden. In A Hundred Chances tauchen die Charaktere erstmals in die Fremde ein und ich gleich mit. 

A Hundred Chances Buch Mood
Wer würde nicht auch gerne mal unerforschte Wege gehen?
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Marit
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Marit Warncke, geboren 1995 in Hamburg, liebt es, sich in kreative Projekte zu stürzen. Nach ihrem Abschluss in Modedesign gründete sie ihre Firma Make Ma!, eine Onlineplattform für Näh- und Stickbegeisterte mit großer YouTube Community. Nebenbei produziert sie Imagefilme für Unternehmen, illustriert und schreibt leidenschaftlich. Romane zu veröffentlichen war von Kindheit an ihr größter Traum.

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